Quoten: ARD-Krimi „Kommissar Pascha“ zum Start hinter „Lena Lorenz“ im ZDF

    „GNTM“ knapp vor „Der Lehrer“, VOX punktet mit Actionfilmen

    Quoten: ARD-Krimi "Kommissar Pascha" zum Start hinter "Lena Lorenz" im ZDF – "GNTM" knapp vor "Der Lehrer", VOX punktet mit Actionfilmen – Bild: BR/Luis Z. Kuhn
    „Kommissar Pascha“: Jale Cengiz (lmila Bagriacik), Zeki Demirbilek (Tim Seyfi) und Isabel Vierkant (Theresa Hanich)

    Am gestrigen Donnerstagabend startete im Ersten mal wieder eine neue Krimireihe, die diesmal auf den Namen „Kommissar Pascha“ hört. Zum Start konnte man zwar keine Bäume ausreißen, ordentlich lief es aber allemal: 4,03 Millionen Zuschauer ließen sich für den ersten Film mit Hauptdarsteller Tim Seyfi begeistern. Beim Gesamtpublikum entsprach dies einem Marktanteil von soliden 12,2 Prozent. In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen standen dagegen schwächere 5,8 Prozent zu Buche. Am Vorabend tat sich unterdessen die Raw-Air-Tour der Skispringer etwas schwerer. Mit insgesamt 1,62 Millionen für den ersten und 1,99 Millionen Zuschauern für den zweiten Durchgang aus Trondheim sowie Marktanteilen von 12,8 und 11,0 Prozent lag man etwas unterhalb des Niveaus, das der runderneuerte Vorabend für gewöhnlich erreicht.

    Den Tagessieg fuhr zur Primetime eine neue Folge von „Lena Lorenz“ im ZDF ein. „Gegen alle Zweifel“ kam auf sehr gute 5,06 Millionen Zuschauer, was 15,4 Prozent beim Gesamtpublikum entsprach. Bei den Werberelevanten setzte man sich mit 7,1 Prozent ebenfalls gegen die Krimikonkurrenz durch. Zweitmeistgesehene Sendung war übrigens die „Tagesschau“ im Ersten, die sich mit 5,02 Millionen Menschen haarscharf hinten anstellen musste. Das „heute journal“ und „Maybrit Illner“ kamen im weiteren Verlauf des Abends noch auf 4,20 Millionen (14,6 Prozent) und 3,30 Millionen Zuschauer (15,4 Prozent) und waren damit weitaus erfolgreicher unterwegs als die Kollegen der ARD, wo beispielsweise die Rückkehr von Carolin Kebekus„PussyTerror TV“ mit nur 1,23 Millionen Zuschauern und 6,8 Prozent baden ging. Auch in der Zielgruppe sah es angesichts 5,8 Prozent allenfalls durchwachsen aus.

    Ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Tagessieg in der Zielgruppe lieferten sich ProSieben und RTL. Letztendlich setzte sich „Germany’s Next Topmodel“ mit 1,89 Millionen Zuschauern und 17,0 Prozent durch, womit man allerdings ein Stück weit unter dem Staffelrekord der Vorwoche blieb. „Der Lehrer“ unterrichtete bei RTL vor 1,86 Millionen Zuschauern, mit 16,4 Prozent lief es jedoch auch hier knapp ein Prozent schlechter als letzten Donnerstag. Insgesamt lag die Comedyserie mit 2,84 Millionen Zuschauern aber vor Heidi Klums Topmodelsuche, die es auf 2,65 Millionen brachte.

    Später am Abend machte bei RTL bereits in Woche zwei die neue Sitcom „Nicht tot zu kriegen“ mit Jochen Busse Probleme. Reichte es für die ersten beiden Folgen noch zu zumindest ordentlichen Werten von über zwölf Prozent, sah es diesmal mit 10,6 und 10,0 schon wesentlich trüber aus. Nur 1,26 Millionen und 1,07 Millionen junge Zuseher blieben dran, womit es jedoch immer noch spürbar besser lief als für den anschließenden Viererpack von „Modern Family“. Der kam mit Marktanteilen zwischen 7,7 und 8,7 Prozent nämlich wie gewohnt auf keinen grünen Zweig.

    Doch auch ProSieben hatte nach „GNTM“ so seine Sorgen. „Kiss Bang Love“ sprach diesmal nur noch 710.000 Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren und damit binnen Wochenfrist über 300.000 weniger an, der Marktanteil ging weiter auf enttäuschende 10,1 Prozent zurück – neuer Tiefstwert. In noch größerer Quotennot befindet sich das auf nach 23.30 Uhr abgeschobene Promimagazin „red.“, das mit 9,3 Prozent erneut sehr schwach abschnitt.

    Größter Verfolger beim jungen Publikum war zur besten Sendezeit wie in der Vorwoche der kleine Sportsender Sport1, der mit dem Europa-League-Rückspiel zwischen Schalke 04 und Borussia Mönchengladbach fantastische 1,23 Millionen Fußballfans erreichte und sich mit 12,1 Prozent in völlig ungewohnten Sphären bewegte. Insgesamt hatten gar 3,32 Millionen Zuschauer (12,0 Prozent) eingeschaltet, womit man sich nur den Öffentlich-Rechtlichen geschlagen geben musste.

    Einen wie so oft zweigeteilten Abend erlebte derweil Sat.1. Eine neue und eine alte Folge von „Criminal Minds“ kamen ab 20.15 Uhr auf solide 11,3 und 10,0 Prozent in der Zielgruppe bei 1,29 Millionen bzw. 1,14 Millionen Zuschauern. Schon danach sah es mit 7,5 Prozent für „Blindspot“ jedoch wieder einmal ziemlich mies aus, mehr als 640.000 Zuschauer waren um 22.15 Uhr nicht mehr übrig.

    Bei den kleineren Privatsendern darf sich VOX über starke Quoten für sein kostengünstiges Programm aus Filmwiederholungen freuen. Zur besten Sendezeit entschieden sich 960.000 Zuschauer für die Marvel-Comic-Verfilmung „Iron Man“, womit bereits starke 8,8 Prozent zu Buche standen. Noch besser lief es im Anschluss für den Actionstreifen „96 Hours“, der es auf tolle 9,9 Prozent brachte. 550.000 Zuschauer saßen zu später Stunde noch vor dem Fernseher.

    Deutlich dahinter landeten „Die Kochprofis“ bei RTL II, die auch mit einem XXL-Special nur unbefriedigende 4,4 Prozent erzielten. Der „Frauentausch“ steigerte sich nachfolgend zumindest leicht auf 5,2 Prozent, war damit aber immer noch weit entfernt von einstigen Erfolgsquoten. Schlusslicht wurde am Donnerstag kabel eins, das es mit dem über 20 Jahre alten Fantasyfilm „Phenomenon – Das Unmögliche wird wahr“ nur auf 4,0 Prozent brachte. Den schwachen Vorlauf bekam dann auch der Thriller „The Hole – Die geheimnisvolle Falltür“ zu spüren, der mit 3,5 Prozent noch etwas schlechter abschnitt.

    17.03.2017, 09:54 Uhr – Dennis Braun/ourtestdrive.site

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • Nachdenker am 17.03.2017 20:38 via tvforen.de

      Also ich fan es auch ganz gut und würde gern mehr davon sehen.
      Nachdenker
      • faxe61 am 17.03.2017 20:49 via tvforen.de

        Ja, nächsten Donerstag geht es schon weiter. Ich bin voraussichtlich dabei.
      • beiderbecke am 17.03.2017 21:04 via tvforen.de

        Auch mir hats gut gefallen und ich werde dabeibleiben. Klasse Schauspieler, und sprachlich gut verständlich wars auch.
      • faxe61 am 17.03.2017 21:16 via tvforen.de

        beiderbecke schrieb: ------------------------------------------------------- > Auch mir hats gut gefallen und ich werde > dabeibleiben. Klasse Schauspieler, und sprachlich > gut verständlich wars auch. Gut. Ich brauchte schon die Untertitel wie im TV geschehen. Du meinst wahrscheinlich bayerisch, gel? Ist jetzt nicht bös oder so gemeint, beiderbecke. Aber warum schreibt kaum jemand etwas hier zu guten Krimis oder seine leichte Meinung?
    • faxe61 am 17.03.2017 19:38 via tvforen.de

      "Kommissar Pascha" finde ich klasse; die Bücher kenne ich noch nicht.
      Der schwarzen Humor trifft voll meinen Nerv oder anders: keine politisch korrekten Sprüche.

      Mein Tipp.

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