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    Serien unserer Kindheit: „The Tribe“

    Eindrucksvolle Sci-Fi-Dystopie einer Welt ohne Erwachsene

    Serien unserer Kindheit: "The Tribe" – Eindrucksvolle Sci-Fi-Dystopie einer Welt ohne Erwachsene – Bild: Channel 5/Vimeo
    Serien unserer Kindheit (7): „The Tribe“

    In dieser Woche stellt wieder eine ourtestdrive.site-Redakteurin im Rahmen unserer Reihe „Serien unserer Kindheit“ eine Lieblingsserie vor, die sie als Kind verschlungen hat. Jana Bärenwaldt teilt ihre Erinnerungen an die neuseeländische Jugend-Science-Fiction-Serie „The Tribe“:

    Der Gedanke an eine Welt ohne Erwachsene, die diese bestimmen, mag aus der Sicht eines aufmüpfigen Kindes oder rebellierenden Teenagers zunächst reizvoll erscheinen. In der neuseeländischen Jugendserie „The Tribe“ ist so eine Welt für die jungen Protagonisten jedoch eine harte und oftmals düstere Realität und ein täglicher Kampf ums Überleben. Vor den Augen des Zuschauers entspinnt sich somit ein gleichsam gefährliches wie faszinierendes dystopisches Zukunftsszenario.

    Ein mysteriöses Virus hat sämtliche Erwachsene auf der Welt dahingerafft. Nur Kinder und Jugendliche blieben verschont. Die Überlebenden schließen sich in verschiedenen Gruppen, sogenannten Tribes zusammen, die sich oftmals gegenseitig bekämpfen, da das Recht des Stärkeren regiert. Die Tribes grenzen sich durch individuelle Outfits, schrilles Make-Up und markante Frisuren voneinander ab. Aber sie unterscheiden sich auch in ihren Wertvorstellungen und ihrer Lebensweise. Im Fokus der Serie steht eine Gruppe Kinder und Jugendlicher, die sich in einem Einkaufszentrum verschanzt haben und sich deswegen die „Mall Rats“ nennen. Im Laufe der Handlung müssen sie sich immer wieder neuen Gegnergruppen stellen, ein Gegenmittel für das Virus finden und versuchen, erneut eine Art Zivilisation aufzubauen.

    Trailer:


    Keine Heile-Welt-Serie für Kinder

    Eine Serie dieser Art gab es davor nicht im KiKA. „The Tribe“ ist keine typische Jugendserie, denn sie zeigt das genaue Gegenteil einer heilen Welt. Die Probleme, mit denen sich die Protagonisten hier beschäftigen müssen, sind nicht ihre Noten in der Schule, sondern grundlegende, wie die Frage der Nahrungsbeschaffung. Genau das macht einen großen Teil der Faszination der Dramaserie aus und war ein Hauptgrund, warum mich persönlich „The Tribe“ so gepackt und nicht mehr losgelassen hat. Es war die erste Serie, bei der ich es wirklich kaum erwarten konnte zu sehen, wie es weitergeht, nicht zuletzt dank der oftmals eingesetzten spannenden Cliffhanger am Ende einer Folge.

    Zudem ist es eine der wenigen Jugendserien, die nicht immer klar zwischen Gut und Böse trennt, sondern in der viele Charaktere sich auch in einer Grauzone dazwischen bewegen. Dadurch entstehen viel komplexere und interessantere Figuren, wie zum Beispiel Lex (Caleb Ross) oder Ebony (Meryl Cassie), die man trotz oder gerade wegen ihrer fragwürdigen Moral ins Herz schließt. So gibt es Feinde, die später zu Freunden werden, aber auch Leute, die ihren eigenen Tribe verraten. Oft müssen aus einer Notlage heraus Bündnisse geschlossen und die eigenen Bedürfnisse mit dem Blick auf das große Ganze hinten angestellt werden.

    Lex (Caleb Ross), Ebony (Meryl Cassie und Tai-San (Michelle Ang) (Bild: Channel 5/Koch Media GmbH)

    Kein Schwarz oder Weiß

    Nicht immer ist alles in der Welt nur schwarz oder weiß und das hat „The Tribe“ sehr deutlich gemacht. Die dystopische Serie hat in vielen Bereichen neue Wege beschritten und mutig Themen angesprochen, die Kritiker teils als nicht kindgerecht einstuften. Neben eher soaphaften Elementen wie Freundschaften, Familien und verschiedensten Liebesbeziehungen, wurden auch ernstere Themen wie Politik, religiöse Sekten und Aspekte wie psychische und körperliche Krankheiten, Süchte und Gewalt angesprochen. Gerade wegen der oft kontroversen Thematiken hat die Serie mittlerweile bei vielen Fans Kultstatus.

    Amber (Beth Allen) und Bray (Dwayne Cameron)

    Auch der Tod spielt eine große Rolle in der Serie. Ungewöhnlich viele der Protagonisten lassen im Laufe der Handlung ihr Leben, auch wenn sich bei einigen, wie zum Beispiel Amber (Beth Allen) herausstellt, dass sie wider Erwarten doch überlebt hat. Ihr Wiederauftauchen war für mich eine der größten Überraschungen in der Serie und ein wahrer Grund zur Freude, waren sie und Jack (Michael Wesley-Smith) doch meine Lieblingscharaktere. Gerade Amber war mit ihrer starken und gerechten Art ein Vorbild für mich und ich hätte gerne ihre unverwechselbare Frisur nachgemacht. Zudem waren sie und Bray (Dwayne Cameron) das erste Pärchen in einer Serie, das ich jemals geshippt habe (obwohl ich dieses Wort damals natürlich nicht kannte). Mit Zandra (Amy Morrison) und Salene (Victoria Spence) konnte ich hingegen nie viel anfangen und vor allem Trudy (Antonia Prebble) mit ihrem ständigen Drama ging mir richtig auf die Nerven.

    Ich weiß nicht, ob es zu viel gesagt wäre, wenn ich behaupten würde, dass „The Tribe“ den Grundstein für meine spätere Präferenz für postapokalyptische Geschichten gelegt hat. Fakt ist, dass zu meinen Lieblingsserien heute „The Walking Dead“, „Fear the Walking Dead“, „Attack on Titan“ und „The 100“ zählen. Den Gedanken, eine Zivilisation von Grund auf neu zu gestalten, finde ich gleichsam erschreckend wie interessant. Manchmal frage ich mich, was ich in so einer Situation tun würde und bin dann doch froh, das Ganze nur in Form einer TV-Serie zu erleben.

    Auch wenn „The Tribe“ nicht mit den aufwendigsten Mitteln produziert wurde, so war man als Teenager zu gefesselt von der spannenden Story, um dies zu bemerken. Nach der fünften Staffel wurde die Serie schließlich abgesetzt, auch, weil die Hauptdarsteller mittlerweile einfach zu alt waren um noch glaubhaft Jugendliche zu verkörpern. Fortgesetzt wurde „The Tribe“ dennoch in Form von Büchern. Als DVD-Box sind in Deutschland die ersten 26 Folgen erschienen.

    Zu „Serien unserer Kindheit (1): Parker Lewis – Der Coole von der Schule“
    Zu „Serien unserer Kindheit (2): Ocean Girl“
    Zu „Serien unserer Kindheit (3): DuckTales“
    Zu „Serien unserer Kindheit (4): Batman“
    Zu „Serien unserer Kindheit (5): Falcon Crest“
    Zu „Serien unserer Kindheit (6): Pokémon“

    13.09.2018, 12:00 Uhr – Jana Bärenwaldt/ourtestdrive.site

    Über die Autorin

    Jana Bärenwaldt
    Jana Bärenwaldt entdeckte ihr Interesse an Fernsehserien relativ spät, erst mit der Ausstrahlung von "The Tudors" im deutschen Fernsehen wurde sie zu einem richtigen Serien-Fan. Bis heute ist die Historienserie eins ihrer favorisierten Genres, weswegen sie diesem Thema auch ihre Bachelorarbeit gewidmet hat. Mittlerweile schaut sie aber bunt gemischt, von Drama über Fantasy bis Crime ist alles mit dabei. Seit März 2016 ist Jana neben ihrem Studium in der Redaktion von ourtestdrive.site tätig und schreibt dort hauptsächlich für TV-Serien aus dem englischsprachigen Raum.

    Lieblingsserien: Sherlock, The White Princess, Death Note

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • Username am 07.10.2018 22:19

      Staffel 1 bis 5 sind in HD auf Vimeo-on-Demand zu kaufen (leider nicht gerade billig):

      http://vimeo.com/search/ondemand?q=the%20tribe%20staffel
        hier antworten
      • DBraun89 (geb. 1989) am 27.09.2018 19:29

        Nicht ganz, ein paar kommen noch. ;-) (DB)
          hier antworten
        • Don (1977) am 22.09.2018 11:43 via tvforen.de

          Aber immerhin bemerkenswert, dass es eine neuseeländische Serie geschafft hat, international erfolgreich zu sein.

          Das scheint dann aber auch der letzte Artikel zu "Serien unserer Kindheit" gewesen zu sein, oder?
          • Tintenfeder am 18.09.2018 06:38

            Gehört habe ich schon von der Serie, aber sie hat irgendwie nie meine Aufmerksamkeit erlangt. Jetzt ist sie aber mal auf meiner WL gelandet. Ist die Nachfolgeserie "The New Tomorrow" eigentlich auch empfehlenswert?
              hier antworten
            • Stefan_G (geb. 1963) am 17.09.2018 14:00

              Na ja, für diese Serie war ich damals schon zu alt - und bin es heute ebenso!
              Deshalb stösst diese Serie bei mir auf keinerlei Interesse (ist eben so!!!).
              Ist denn keiner von den TV Wunschliste-Redakteuren mal ein bischen älter??

              Denn die Serien meiner Kindheit waren eben "Bonaza", "Daktarie", "Leute von der Shiloh-Ranch", "Rauchende Colts", "Die Abenteuer von Robin Hodd", "Der brave Soldat Schweik", "Bezaubernde Jeannie", "Barbapappa", "Kimba, der weiße Löwe", "Kara Ben Nemsi Effendi", "Fipper", "Wickie", "Heidi", "Mondbasis Alpha 1", "Westlich von Santa Fé", "Von Cowboys, Sheriffs und Banditen", "UFO", "Petrocelli", "Mordkommission", "Bitte keine Polizei", "Alias Smith & Jones", "Stadt ohne Sheriif", "Raumpatrouille", "Sherrif Cade", "Cannon", "Mit Rose und Revolver", "Dan August" und und und...

              Hoffentlich habe ich den einen oder anderen jetzt nicht überfordert (höhöhö)...
                hier antworten
              • viebrix am 14.09.2018 12:16

                Meine Serien der Kindheit gehen auch weiter zurück , obwohl ich hier eine größere Bandbreite dazu zählen würde.
                Von "Barbapapas", "Wicki und die starken Männer", "Flipper", "Die Bären sind los", "Raumschiff Enterprise", "Dallas", "Hardcastle & McCormick", "Jede Menge Familie (in Deutschland: Familienbande)", "Kneight Rider" bis zu "Wunderbare Jahre"
                Wobei für mich bisher "Jede Menge Familie" und "Wunderbare Jahre" die besten Serien aller Zeiten sind.
                Jede Menge Familie die einen Michael J Fox zu dem Schauspieler gemacht hat, der er dann in Back to Future war. Eine Serie die feinfühlig das ganze Spektrum von Familienleben in den 80er gezeigt hat und auch durch besondere Gaststars immer noch eins drauflegen konnte.

                Wunderbare Jahre, eine Serie die mit einer ganz besonderen Musikauswahl die Gefühle und das Leben heranwachsender Jugendlicher in so einer Weise zeigen konnte, dass sogar ein einfache Pause in der Schule, eine Folge so füllen konnte, das man gespannt begeistert und lachend keinen Moment davon vermissen wollen würde. Bei der Worte Musik und auch einfach nur Blicke zwischen den Darstellern, ganze Geschichten erzählen konnten.
                  hier antworten
                • Don (1977) am 13.09.2018 16:36 via tvforen.de

                  Das ist die erste Serie aus der "unserer Kindheit"-Reihe, die mir überhaupt nichts sagt.
                  Scheint eine Mischung aus "Miri, ein Kleinling" und "Herr der Fliegen" zu sein.
                  • Thinkerbelle am 13.09.2018 16:49 via tvforen.de

                    Mir sagt sie auch nichts. Ich hab mal nachgeschaut, sie lief von 1999-2003, also zu einer Zeit, in der ich schon über 30 war. Das ist wohl eher eine Serie aus der Kindheit der heutigen 25-30-jährigen. Willkommen in der Nostalieecke, kann ich da nur sagen. :-)
                  • Don (1977) am 13.09.2018 20:02 via tvforen.de

                    Thinkerbelle schrieb: ------------------------------------------------------- > Willkommen in der Nostalieecke, > kann ich da nur sagen. :-) Ja, mit 40 bin ich nun offiziell alt! :(
                  • U56 am 13.09.2018 20:20 via tvforen.de

                    Don (1977) schrieb: ------------------------------------------------------- > Ja, mit 40 bin ich nun offiziell alt! :( Die Redakteure der Wunschliste können ja nichts dafür, dass sie noch so jung sind. Ich hoffe aber, dass es auch ein paar Ältere in der Redaktion gibt, die in dieser Serie ältere Serien vorstellen können. Ich bin ja mittlerweile uralt! Serien meiner Kindheit waren "Raumpatrouille", "Bezaubernde Jeannie" und "Mit Schirm, Charme und Melone".
                  • Thinkerbelle am 13.09.2018 20:22 via tvforen.de

                    Don (1977) schrieb: ------------------------------------------------------- > Thinkerbelle schrieb: > -------------------------------------------------- > ----- > > Willkommen in der Nostalieecke, > > kann ich da nur sagen. :-) > > > Ja, mit 40 bin ich nun offiziell alt! :( Ich hatte eigentlich die 25-30 jährigen gemeint, die sich nun zum ersten Mal alt fühlen dürfen. ;-) Aber willkommen bist du natürlich auch!
                  • Thinkerbelle am 13.09.2018 21:32 via tvforen.de

                    U56 schrieb: > Ich bin ja mittlerweile uralt! Serien meiner > Kindheit waren "Raumpatrouille", "Bezaubernde > Jeannie" und "Mit Schirm, Charme und Melone". Meine auch!

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