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    Vor dem Start: „S.W.A.T“ feiert Deutschlandpremiere bei Sky 1

    Sehenswerter Action-Krimi mit Shemar Moore („Criminal Minds“)

    Vor dem Start: "S.W.A.T" feiert Deutschlandpremiere bei Sky 1 – Sehenswerter Action-Krimi mit Shemar Moore ("Criminal Minds") – Bild: CBS
    Shemar Moore als Daniel ‚Hondo‘ Harrelson in „S.W.A.T.“

    Bei Sky feiert am heutigen Montag die aktuelle US-Serie „S.W.A.T.“ ihre Deutschlandpremiere. Der ehemalige „Criminal Minds“-Hauptdarsteller Shemar Moore porträtiert darin das langjährige Mitglied einer Spezialeinheit der Polizei von Los Angeles, das unvermittelt in eine Führungsposition befördert wird. Sky 1 zeigt die Serie immer montags ab 20.15 Uhr in Doppelfolgen.

    KURZKRITIK
    „S.W.A.T.“ spielt im modernen Los Angeles und ist im Wesentlichen ein Action-Krimi. Im Zentrum steht eine sogenannte S.W.A.T.-Einheit („Special Weapons and Tactics“) der Polizei, die eine spezielle Ausbildung in Sachen Waffen und Taktik hat. Solche Teams werden in der Regel eingesetzt, wenn die Polizei es mit bewaffneten und gewaltbereiten Tätern zu tun bekommt, oftmals Gangs, das organisierte Verbrechen oder Geiselnehmer.

    Shawn Ryan („The Shield“, „The Unit – Eine Frage der Ehre“) und Aaron Rahsaan Thomas entwickelten die Serie. Action-Spezialist Justin Lin („The Fast and the Furious: Tokyo Drift“ ) inszenierte die Auftaktepisode.

    Die Figuren: Hauptfigur ist Daniel Harrelson, genannt „Hondo“ (Moore). Er entstammt der schwarzen Bevölkerungsgruppe von Los Angeles. Als Schwarzer kam er in seiner Jugend häufiger mit der Polizei in Konflikt, häufig ohne das verursacht zu haben, sondern wegen rassistischer Vorurteile. Ein rechtschaffener Polizist inspirierte Hondo schließlich dazu, die Probleme bei der Polizei von LA zu lösen, indem er sich selbst der Behörde anschloss und rechtschaffen seiner Arbeit nachgeht.

    Hondo gehört anfangs zum Team von William ‚Buck‘ Spivey (Louis Ferreira, „Motive“, „Stargate Universe“). Als diesem in einer aus dem Ufer gelaufenen Schießerei ein Fehler unterläuft und er versehentlich einen jungen schwarzen Mann statt eines flüchtigen Täters anschießt, wird Buck kurzerhand gefeuert. Um aufkommende Bevölkerungsprotesten entgegenzuwirken, befördert Commander Robert Hicks (Patrick St. Esprit) Hondo zum Leiter des Teams – obwohl eigentlich dessen Kollege David „Deacon“ Kay (Jay Harrington) nach Meinung aller Beteiligter den Vorzug bei der Beförderung hätte erhalten sollen.

    Das sorgt auch dafür, dass die aufkeimende Beziehung von Hondo zur Vorgesetzten Captain Jessica Cortez (Stephanie Sigman) unmöglich wird, die durch seinen neuen Job nun dessen unmittelbare Chefin ist.

    Im Team sind neben Kay auch noch Christina „Chris“ Alonso (Lina Esco), Dominique Luca (Kenny Johnson, „The Shield“) und Victor Tan (David Lim).

    Als Nachrücker, um das Team nach Bucks Entlassung aufzufüllen, kommt Jim Street (Alex Russell) neu ins Team. Buck hatte durch einen früheren Einsatz eine spezielle Beziehung zu dem unorthodoxen Polizisten und diesen als Nachrücker für sein Team langfristig im Auge gehabt. Street verhält sich allerdings rebellisch und wird für Hondo zur zusätzlichen Belastung.

    Sergeant Jeff Mumford (Peter Onorati) ist der Anführer eines anderen S.W.A.T.-Teams, das mit Hondos Team in Konkurrenz steht.

    Handlung: Hondo ist sofort auf mehreren Ebenen gefordert. Einerseits muss er unvermittelt die Führungsaufgabe übernehmen. Dabei muss er seinen eigenen Weg finden, zwischen dem, was er von Buck gelernt hat, und seinen eigenen Ansichten über den Umgang mit der häufig der Polizei feindlich gesinnten Zivilbevölkerung. Daneben sieht Hondo es nicht ein, dass er seine Beziehung zu Jessica Cortez aufgeben soll, nur weil sie jetzt „Vorgesetzte und direkter Untergebener“ sind.

    Nachdem die erste Aufregung um den angeschossenen jungen schwarzen Mann sich wieder gelegt hat, macht Commander Hicks kaum einen Hehl daraus, dass er statt Hondo gerne dessen Kollegen Kay als Chef des Teams sehen würde. Auch, wenn das Hondo seinen Job komplett kosten würde. Daneben sieht sich Hondo verpflichtet, seinem geschätzten Ex-Chef zuliebe dessen Protegé Street eine Chance zu geben. In dem sieht Hondo durchaus Potential, aber seine Eigenmächtigkeiten und eine schwere Jugend in Pflegefamilien nach einer Familinentragödie lassen ihn häufig unkluge Entscheidungen treffen.

    Kritik: Bei „S.W.A.T.“ handelt es sich um einen routiniert produzierten Action-Krimi für den amerikanischen Messengeschmack. Wie in so vielen Serien wandelt Protagonist Hondo einsam auf einem schmalen Pfad und predigt die Wichtigkeit der geschriebenen und ungeschriebenen Regeln, während er selber nur diejenigen befolgt, die er für wichtig erachtet – etwa wenn es darum geht, sein Team zu schützen oder ob er sich das Ende seiner romantischen Beziehung von den Dienstvorschriften diktieren lässt.

    Wie bei solchen Krimis üblich wird die Realität dahingehend gebeugt, dass die Einsätze der Protagonisten erst möglich werden, also dass das S.W.A.T.-Team eigenständige Ermittlungen durchführt oder in der Großstadt Los Angeles natürlich immer als erstes am Einsatzort ist, wenn die Verdächtigen im eigenen Fall aufgespürt werden.

    Die Action der Serie ist ausgezeichnet inszeniert, wenn auch hier natürlich erzählerische Bedürfnisse Vorrang vor eigentlich guter Polizeiarbeit haben: Häufig gelingt Verdächtigen die Flucht und sie werden im Rahmen einer wilden Schießerei eingefangen – bei einem echten Polizeieinsatz sollten natürlich die Fluchtwege blockiert sein. Im Serienpiloten wird die Action allerdings etwas übertrieben.

    Hondo darf sich als Held profilieren, der selbst Schwierigkeiten auf sich nimmt, um „das Richtige“ zu tun. Dabei behält er am Ende schließlich stets Recht, etwa durch den dank der zuvor misstrauischen oder eingeschüchterten Bevölkerung oder dass er mit seinem Team zumindest die interne Konkurrenz von Sergeant Mumford ausstechen kann, die weitestgehend als arrogant dargestellt wird.

    Etwas penetrant wird Hondos Charme dargestellt, der hier nun alle Frauen um den Finger wickelt, wie sein Darsteller Moore es bei „Criminal Minds“ mit Kollegin Garcia (Kirsten Vangsness) vormachte.

    Insgesamt ist „S.W.A.T.“ gut gemachte Krimi-Unterhaltung mit einem Schwerpunkt auf Action.

    Trailer zu „S.W.A.T.“

    12.02.2018, 18:25 Uhr – Bernd Krannich/ourtestdrive.site

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